Buch

Wenn Pferde schwierig werden

erst verstehen, dann trainieren

Ein Pferd reißt sich los. Es schnappt beim Putzen. Es gibt die Hinterhufe nicht. Es explodiert scheinbar aus dem Nichts oder weigert sich plötzlich, auch nur einen Schritt weiterzugehen.

Schnell fallen Begriffe wie dominant, respektlos, ängstlich, traumatisiert oder schwierig. Doch sichtbares Verhalten ist noch keine Ursache.

„Wenn Pferde schwierig werden – Erst verstehen, dann trainieren“ zeigt anhand echter Fälle, warum zwei Pferde dasselbe Verhalten zeigen können und trotzdem völlig unterschiedliche Lösungen brauchen.

Chrissy L. erzählt von Pferden, bei denen sich hinter vermeintlichem Ungehorsam körperliche Probleme verbargen, von gelerntem Weglaufen, massiver Überforderung, ungewöhnlichen Herdenkonstellationen, Angst vor Menschen und Situationen, in denen gerade nicht mehr Training die beste Entscheidung war.

Dabei geht es nicht um eine neue Methode und nicht um zehn Regeln, die angeblich bei jedem Pferd funktionieren. Es geht um die Fragen, die vor dem Training kommen sollten:

Was passiert wirklich?
Wann tritt das Verhalten auf – und wann nicht?
Welche Rolle spielen Haltung, Fütterung, Schmerzen, Lernerfahrung, Herde und Mensch?
Und braucht dieses Pferd überhaupt Training – oder etwas völlig anderes?

Ein Buch für Pferdemenschen, die weniger in Schubladen denken, genauer hinschauen und bereit sind, ihre erste Erklärung auch wieder zu verwerfen.

Denn gute Pferdearbeit beginnt nicht mit der Frage:
„Wie bekomme ich dieses Verhalten weg?“

Sondern mit:

„Warum zeigt dieses Pferd es?“

Erst verstehen. Dann trainieren.

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